Björn.
Exploring the globe.

Sommer, Palmen, Sonnenschein

Heute ist ein wunderschöner Frühlingstag, die Sonne scheint bzw. brennt am blauen Himmel. Alles blüht und das Thermometer zeigt 27°C an…

Heute werden wir nach Victor Harbor zum Strand fahren und ein schwimmen gehen. Ich werde meine Cam mitnehmen und ein paar Bilder knipsen.

In der letzten Woche war die Edge conference (edge church), bei der meine Gasteltern als volunteers geholfen haben. Ich bin den letzten Tag mitgekommen und war beeindruckt.

Edge church hat 3 Kirchen, edge West < edge City < edge South und die Konferenz wurde am letztgenannten Ort gehalten. Edge South ist eine ehemalige 2 stöckige Lagerhalle die aufwendig renoviert und in das Kirchenhauptquartier umgeformt wurde.

Das ganze ist relativ pompös und überwältigend was den Betrachter natürlich dazu verleitet zu überlegen wie das alles finanziert wurde….

Der Kirchengründer kam 10 Minuten bevor der Gottesdienst begann mit seiner Luxuskarosse vorgefahren und versteckt seinen finanziellen Status nicht.

Der Gottesdienst an sich war nicht schlecht. Er ist kaum mit dem deutschen Pendant das ich kenne zu vergleichen. Es sind viele Jugendliche und junge Erwachsene anwesend, auf der riesigen Bühne stehen dutzende Musiker und Sänger und performen moderne, wenn auch christliche, Songs.

Die Melodien sind gut und Ohrwurmtauglich, was natürlich gewollt ist. Einerseits ist diese Art von Kirche sehr gut für Menschen die an Gott glauben, andererseits kommts mir immer wieder so vor, als ob “das Publikum” manipuliert und auf eine intelligente Weise dazu getrieben wird, Geld per Kollekte oder auf andere Art und Weise zu spenden.

Es gibt überall Beamer die Videos und DVDs zeigen, wie die Kirche z.B. ein Frauengefängnis renoviert hat. Aber wenn ich in die Kollekteneimer, die an einem manchmal sogar 2mal pro Gottesdienst gereicht werden, schiele, und dort Haufenweise Dollarnoten sehe, bin ich der Meinung, dass diese Hilfsprojekte nur einen kleinen Teil der Einnahmen ausmachen….

 

Wie dem auch sei fühle ich mich immer noch sehr wohl ´down under und habe bald schon die Hälfte meiner Zeit hinter mir. In 2 Wochen ist Term 3 zu Ende. In den Schulferien fahre ich mit meiner Familie nach Mount Gambier. Im Anschluss an die Ferien bin ich dann wie früher bereits erwähnt im Outback – Ich hänge also selbstständig eine Woche Ferien an :) .

 

In letzter Zeit ist mir immer bewusster geworden, dass es im Englischen viel einfacher ist Menschen kennen zu lernen als in meiner Muttersprache. Es gibt kein „Sie“ oder Ähnliches und so wird nicht sofort zu Beginn eine unnötige Barriere geschaffen. Allerdings ist es natürlich auch so, dass es im Englischen nicht so viele Varianten gibt, etwas auszudrücken bzw. zu vermitteln wie im Deutschen. Durch fehlende Vielfalt ist die Sprache auch langweiliger…wenn man so was überhaupt über eine Sprache sagen kann.

 

Mir macht es allerdings trotz aller Monotonie noch Spaß Englisch zu sprechen :) .

~Björn

P.S. Ich werde dann wohl später noch Bilder vom heutigen Ausflug hosten.

 

3 Responses to “Sommer, Palmen, Sonnenschein”

  1. björn’s religionskritiken, die zweite.

    scheint dir ja immer noch bestens zu gehen in australien. freut mich.

    hf ‘n gl! ;)
    ~joss

  2. hi bjorn
    hello! can we meet your hot german man friends??
    bjorn is having lots of fun in our little australian town, du hast mitch. du hast guetentarg!! how good is our german!!
    bjorn likes men
    and woman
    together
    at the same time
    von lichtensteinnn!!!
    luv freyja and jaime (australian chicks)

  3. Hey Björn!

    Bin durch Zufall auf deine Site gestossen und kanns nicht lassen dir ein comment zu schreiben. Bin seit 4 Monaten in Adelaide. Deine Fotos kamen mir von Anfang an alle so bekannt vor. War auch at “The Show”, am Mt. Lofty und victor Habour und genau wie du mach ich eine Outback-tour, bin schon recht gespannt wie das so ist…in zwei Tagen gehts los. Wie lange bleibst du noch? Seh schon, dass du den Leuten auch Deutsch beibringst…ist schon recht lustig. “Schlampe” ist hier schon fast zum festen Bestandteil des Vokabulars geworden. But, wasnt me…However. ;) Wenn du Lust hast kannst du mal meinen Blog besuchen chrissi-down-under.spaces.live.com
    Greetz from Adelaide,
    see ya

    Christina


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